Das iSPZ Hauner ist das integrierte Sozialpädiatrische Zentrum, LMU Zentrum für Entwicklung und komplex chronisch kranke Kinder. In 18 Fachbereichen werden die Kinder durch Ärzt*innen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen und Krankenpfleger*innen betreut. Damit ist das iSPZ Hauner eines der größten der 156 SPZ Deutschlands. Die hier gewonnene Expertise unterstützt das Projekt moma inhaltlich. Der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Menschen Bayern e.V. der Sozialen Beratungs- und Betreuungsdienste GmbH ist der Träger des iSPZ Hauner.
Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) will für die zunehmend komplexer werdenden Zukunftsfragen um Mensch, Gesellschaft, Kultur, Umwelt und Technologie fächerübergreifend problemorientierte Lösungsansätze entwickeln.
Ein zentrales Anliegen der Sozialen Pädiatrie am Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin der Medizinischen Fakultät der LMU ist die Auseinandersetzung mit Prävention im Kindesalter: Konzepte, Programme und Evaluation. Weitere Themen betreffen die sozialen Ursachen häufiger Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Darüber hinaus werden spezifische Fragen zu frühen Regulationsstörungen, Entwicklungsauffälligkeiten und der Therapie bei chronischen Erkrankungen oder Behinderungen untersucht. Zur Beantwortung dieser Fragen liefern die Epidemiologie und Versorgungsforschung das methodische Rüstzeug.
Das Universitätsklinikum München ist Zentrum der Hochleistungsmedizin, Forschung und Lehre. Das Klinikum kann auf eine 200-jährige Geschichte zurückblicken, die eng mit der Entwicklung der Medizinischen Fakultät verbunden ist. Derzeit gehören 44 Fachkliniken, Institute und Abteilungen an den Standorten Innenstadt und Großhadern zum Klinikum der LMU. Das Universitätsklinikum ist direkter Konsortialpartner im Projekt moma.
Das Institut für Informationssysteme (iisys) ist die zentrale Forschungseinrichtung der Informatik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof. Die Forschungsgruppe Analytische Informationssysteme entwickelt seit 2011 – im Rahmen bürgerwissenschaftlicher Projekte – Plattformen zur Erfassung, zentralen Speicherung und Auswertung anfallartiger Kopfschmerzen. Im Projekt moma übernimmt das iisys die Entwicklung und den Betrieb der moma-App, der Plattformen für die Kinder- und Jugendärzt*innen sowie der Module für die SPZs.
Das Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen (IGM) am Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Ge-sundheit und Umwelt (GmbH) – untersucht Ansätze zur Verbesserung der Wirksam-keit und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung. Das Gesundheitssystem steht vor der Herausforderung, allen Bürgern eine qualitativ hochwertige und finanziell tragbare medizinische Versorgung zu gewährleisten. Der rasche medizinisch-technische Fortschritt und die demographischen Veränderungen verschärfen das beschriebene Spannungsverhältnis. Eine fundierte Evaluation der Strukturen und Prozesse der gesundheitlichen Versorgung unter den Gesichtspunkten von Effektivität und Effizienz ist eine unabdingbare Voraussetzung für rationales Handeln.
Die Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft für die Neurologie des gesamten Kindes- und Jugendalters. Sie vertritt Deutschland, Österreich und die deutschsprachige Schweiz, mit europäischem Selbstverständnis. Die „moma Intervention Praxis + SPZ findet in Sozialpädiatrischen Zentren mit Schwerpunkt Neuropädiatrie in Deutschland statt und wird inhaltlich von der GNP unterstützt.
Die BVKJ-Service GmbH ist eine 100-%ige Tochter des Berufsverbandes der Kinder-und Jugendärzte e. V. (BVKJ) und schließt mit Krankenkassen Selektivverträge über die Behandlung gesetzlich krankenversicherter Patienten. Der BVKJ ist die berufliche Interessenvertretung der Kinder- und Jugendärzt*innen in Deutschland. 12.000 Kinder- und Jugendärzt*innen aus Klinik, Praxis und öffentlichem Gesundheitsdienst gehören dem Verband an. Die BVKJ-Service GmbH informiert und involviert vertragsärztlich tätige Kinder- und Jugendärzt*innen, deren Beurteilung, Diagnose und Behandlung der Kinder mit Migräne die Basis und Voraussetzung für die Interventionen im Projekt moma darstellen.
Die BARMER, als bundesweit tätige Krankenkasse mit insgesamt 9,2 Mio. Versicherten, bundesweit über 400 Geschäftsstellen und einem rund 37,3 Mrd. Euro umfassenden Haushalts, bietet ihren Versicherten eine umfassende medizinische Versorgung, die über den gesetzlichen Leistungskatalog hinausgeht.
Getreu ihrem Motto „Gesundheit weitergedacht“ fördert die BARMER medizinischen Fortschritt.
Speziell im Bereich innovativer Versorgungsformen geht die Krankenkasse immer wieder neue Wege und entwickelt zukunftsweisende Konzepte.
Als verlässlicher Partner versteht sich die BARMER nicht nur als Dienstleister ihrer Versicherten, sondern auch als Impulsgeber für die Weiterentwicklung medizinischer Leistungen und bedarfsgerechter Angebote. Anspruch ist es, allen BARMER Versicherten in jeder Lebensphase die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung zu gewährleisten.